Newsletter Nr. 1 vom 28.03.2026
Liebe Anwohnerinnen,
Liebe Unterstützer,
Liebe Nachbarn und Nachbarinnen
Dieser erste Newsletter der IG Hadlaubstrasse geht an über 150 Personen, Haushalte und Familien, die das Anliegen der IG Hadlaubstrasse unterstützen! Die meisten leben tatsächlich an der Hadlaubstrasse, es sind aber auch Anwohnerinnen und Anwohner im ganzen Quartier – Fluntern wie auch Oberstrass – mit dabei.
Ihnen allen wollen wir unseren Dank für die Unterstützung zukommen lassen. Das hat dem Projekt Relevanz gegeben. Und die vielen ermutigenden Worte und Kommentare haben uns gezeigt, dass wir mit unserer Einschätzung der Situation richtig liegen.
- Der Quartierverein Fluntern hat unter anderem auch aufgrund des grossen Rücklaufs an seiner letzten Vorstandssitzung entschieden, das Projekt «Durchgangsverkehr Hadlaubstrasse» zu unterstützen.
- Der Quartierverein Oberstrass dürfte die Unterstützung des Projekts «Durchgangsverkehr Hadlaubstrasse» im Rahmen einer nächsten Sitzung seiner Verkehrskommission diskutieren. Diese Verkehrskommission trifft sich regelmässig mit Vertretern der Stadt und der Stadtpolizei. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Damit ist schon einmal ein erster Schritt getan. Wir danken dem QV Fluntern für die in Aussicht gestellte Unterstützung!
Sie werden sich fragen: Wie geht es jetzt weiter?
Wir werden in den kommenden Wochen einen ersten Entwurf unserer Anliegen an die zuständigen Stadträtinnen einigen Anwohnern zur Konsultation schicken:
Dieser Entwurf wird etwa folgende Punkte beinhalten:
Zeitnahe Messungen an verschiedenen Stellen der Hadlaubsstrasse von:
- Geschwindigkeit und Lärm über längere Zeitdauer
- Qualtitative Erhebung von Transit- und Anwohnerverkehr
Ihre Rückmeldungen haben ergeben, dass es gewisse «neuralgische» Stellen gibt, wo Geschwindigkeitsmessungen sinnvoll wären.
Ebenso haben wir verstanden, dass einzelne Anwohnerinnen und Anwohner bereits von sich aus bei der Stadt Vorstösse unternommen haben, die Stadt habe aber mit zum Teil unverständlichen und - für Anwohner - auch völlig anders wahrgenommenen Argumenten abgewinkt. Nur schon deshalb ist es wichtig, dass wir mit verlässlichen Zahlen argumentieren können.
Wir waren Ende Februar zu Gast an einer Sitzung der Klimagruppe Oberstrass, die ihrerseits eine Verkehrsberuhigung im Gebiet der Langmauerstrasse fordert. Sie hat erreicht, dass die Stadt das Gebiet in ihr Pilotprojekt für die geplanten «Quartierblöcke» aufgenommen hat.
Quartierblöcke umfassen mehrere Quartierstrassen, aber keine Hauptstrassen und sollen den Durchgangsverkehr durch z.B. Einbahnstrassen unterbinden. Anwohnende, Gewerbe, Lieferverkehr und Notfalldienste sollen weiterhin Zugang haben. Wir finden, das Konzept der «Quartiernblöcke» durchaus interessant und werden es uns eingehender anschauen. Es war ein spannender und inspirierender Austausch mit der Klimagruppe Oberstrass!
Artikel zum Thema «Pilotprojekt Quartierblock Unterstrass» im TagesAnzeiger vom 28.01.2026:
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Noch etwas zum Schmunzeln
Wir haben schon erwähnt, dass Google Maps mit seinen Stau-Umfahrungs-Empfehlungen wesentlich zum Problem des Durchgangverkehrs beiträgt. Ein Berliner Künstler hatte die (leicht subversive) Idee, den Spiess umzudrehen, indem er mit einem Handwagen voller Mobiles einen virtuellen Stau auf Google Maps erzeugt hat: Fakt oder Fake?
Herzlichen Dank der Anwohnerin, die uns auf den Bericht mit dem Titel «Stau auf Google Maps simulieren: Ist möglich, aber…» aufmerksam gemacht hat!
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, danken Ihnen für Ihre Unterstützung und freuen uns auf Ihre Kommentare, Vorschläge und Ideen.
Liebe Grüsse
IG Hadlaubstrasse
Andrea König, Christian Nötzli und Hildegard Widmer