Hadlaubstrasse: Quartier- oder grosse Durchgangsstrasse?

Der Schleichverkehr durch die Hadlaubstrasse am frühen Morgen und vom späten Nachmittag bis in den frühen Abend hinein nimmt seit Jahren stetig zu. Neben Lärm und Abgasen birgt der Schleichverkehr auch Gefahr für Kinder, ältere Menschen und Haustiere. Wenn es eng wird, wieder weichen Autos dem Gegenverkehr immer wieder auch auf Trottoirs und Garagenvorplätze aus.

Für einen grossen Teil des Verkehrs sind nicht Anwohnerinnen und Anwohner und deren Gäste oder Zubringer verantwortlich, es ist vielmehr Transitverkehr, der die Staus in Gladbach-, Vogelsang-, Universitäts-, Winterthurerstrasse und am Rigiplatz umfahren will.

Wieso ist der Schleichverkehr in den letzten Jahren so gewachsen?

Massgeblich mitschuldig sind Echtzeit-Navigationssysteme (wie Google), die bei Stau auf den Hautverkehrsachsen alternative Routen durch Quartierstrassen vorschlagen – damit werden die behördlichen Bemühungen um Kanalisierung des Transitverkehrs auf die vorgesehenen Hauptachsen natürlich massiv untergraben. 

Was wir wollen

Reduktion des Schleichverkehrs durch unser Quartier, vor allem in der Hadlaubstrasse.

Die Stadt soll als Erstes an der Hadlaubstrasse eine Statusaufnahme machen:

  • Lärmmessungen über längere Zeit
  • Verkehrszählung mit qualitativer Unterscheidung in Durchgangs- und Anwohnerverkehr
  • Geschwindigkeitsmessungen über längere Zeit

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse möchten wir mit der Stadt griffige Massnahmen diskutieren, um aus der Hadlaubstrasse wieder eine ruhige Quartierstrasse zu machen, die den Anwohnerinnen und Anwohnern Sicherheit und Wohnqualität bietet: Für die Kleinen und die Grossen auf zwei und vier Beinen, zu Fuss, auf dem Velo und ja, auch im Auto. Denn von weniger Transitverkehr profitieren nicht zuletzt auch die autofahrenden Anwohner.

Diese Massnahmen sollen die Hadlaubstrasse entlasten und gleichzeitig andere Quartierstrassen nicht neu belasten. Wir sind der Überzeugung, dass es neben Mikro-Massnahmen auch eine umfassende Strategie braucht, die die kritischen Stellen jenseits der kleinen Quartierstrassen neu überdenkt.

Wir sind ...

... eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern der Hadlaubstrasse. Wir haben Kontakt zum Quartierverein Fluntern aufgenommen. Wenn sich genügend Anwohnerinnen und Anwohner für dieses Anliegen einsetzen, erhalten wir die Unterstützung des Quartiervereins Fluntern – eine mögliche Kooperation mit dem QV Oberstrass streben wir an.

Was Sie tun können

Wenn Sie unser Projekt unterstützen, können Sie sich mit dem Formular «Projektunterstützung / Newsletter» anmelden. Je mehr Personen für das Projekt eintreten, desto grösser sind unsere Chancen, von der Stadt gehört zu werden.

Wir informieren Sie in regelmässigen Abständen in einem Newsletter über Fortschritte.

Danke für Ihre Unterstützung!